Lesezeichen (PDF)
Eine navigierbare Gliederung innerhalb einer PDF – das Inhaltsverzeichnis, das in der Seitenleiste der meisten PDF-Reader erscheint und Sprünge zu bestimmten Abschnitten ermöglicht.
PDF-Lesezeichen sind die Navigationsgliederung, die in der linken Seitenleiste der meisten PDF-Reader erscheint (Adobe Acrobat, Chromes integrierter Viewer, Preview unter macOS). Sie ermöglichen es Ihnen, direkt zu einem bestimmten Kapitel, Abschnitt oder einer Seite zu springen, ohne zu scrollen.
Wie sich Lesezeichen von Seitenzahlen unterscheiden
Eine Seitenzahl ist nur eine Position. Ein Lesezeichen ist eine benannte Referenz mit einer aussagekräftigen Bezeichnung: „Kapitel 3: Methodik", „Anhang B", „Anhang – Finanzberichte". Lange PDFs ohne Lesezeichen sind schwer zu navigieren; lange PDFs mit Lesezeichen fühlen sich wie Websites an.
Lesezeichen vs. Seitennavigation
Die meisten PDF-Viewer bieten beides:
- Lesezeichen-/Gliederungsbereich – das hierarchische Inhaltsverzeichnis, sofern die PDF eines hat
- Miniaturbildbereich – kleine Vorschauen jeder Seite
- Suche / Finden – Volltextsuche
Lesezeichen sind die schnellste Möglichkeit, sich in einem strukturierten langen Dokument (Büchern, Berichten, Verträgen mit beschrifteten Abschnitten) zu bewegen. Die meisten aus Word oder LaTeX erzeugten PDFs generieren Lesezeichen automatisch aus den Überschriftenformaten; gescannte PDFs haben sie selten.
Gängige Aufgaben
- Lesezeichen hinzufügen – erfordert einen dedizierten PDF-Editor wie Adobe Acrobat (in browserbasierten Tools selten verfügbar)
- Lesezeichen beim Zusammenführen erhalten – Merge PDF erhält die Lesezeichen jeder Eingabedatei in der kombinierten Ausgabe
- Lesezeichen beim Aufteilen erhalten – Split PDF behält die Lesezeichen, die auf Seiten im extrahierten Bereich verweisen
Browserbasierte PDF-Tools sind im Allgemeinen stärker beim Transformieren von Inhalten als beim umfangreichen Authoring wie dem Bearbeiten von Lesezeichen; für komplexe Lesezeichenarbeit ist ein Desktop-PDF-Editor meist praktischer.