Vektorgrafiken
Bilder, die durch mathematische Pfade und Formen definiert sind – sie lassen sich auf jede Größe skalieren, ohne an Qualität zu verlieren, im Gegensatz zu pixelbasierten Rasterbildern.
Vektorgrafiken sind Bilder, die durch mathematische Anweisungen beschrieben werden – Linien, Kurven, Formen, Farben, Füllungen – statt durch ein Raster aus farbigen Pixeln. Die entscheidende Eigenschaft: Vektorgrafiken skalieren auf jede Größe, ohne an Qualität zu verlieren. Zoomen Sie in ein Vektor-Logo hinein, bleibt es ewig gestochen scharf; bei einem Rasterfoto sehen Sie Pixel.
Vektor vs. Raster
- Vektor – durch Geometrie definiert (Punkte, Linien, Kurven). Unendlicher Zoom. Kleine Dateigröße. Ideal für Logos, Illustrationen, Typografie, technische Diagramme.
- Raster – durch ein Raster aus farbigen Pixeln definiert. Feste Auflösung. Größere Dateigröße. Ideal für Fotografien und natürliche Bilder.
Vektorgrafiken in PDFs
PDFs können auf derselben Seite sowohl Vektor- als auch Rasterinhalt enthalten. Ein typisches Geschäftsdokument hat:
- Text als Vektor gerendert (durch Schriftkonturen definiert)
- Logos als Vektor (SVG-ähnliche Formen)
- Fotos als Raster (eingebettete JPEGs)
- Diagramme und Grafiken als Vektor
Dieser Hybridansatz ist der Grund, warum eine PDF mit einem Porträt plus Text beim Hereinzoomen in den Text scharf bleibt, beim Hineinzoomen in das Foto aber Pixel zeigt.
Was passiert, wenn Sie eine PDF in ein Bild konvertieren
Eine PDF in JPG oder PNG umwandeln rasterisiert alles – der Vektortext verliert seine Eigenschaft unendlicher Skalierung und wird bei der gewählten DPI zu Pixeln. Zum Anzeigen und Teilen in sozialen Medien ist das okay, schlecht jedoch, wenn später jemand Text aus der „Bild"-Version kopieren möchte.
Werkzeuge
- PDF to PNG und PDF to JPG rasterisieren bei 72 / 150 / 300 DPI
- Wenn Sie Ihr Logo bei der Bildkonvertierung als Vektor behalten möchten, konvertieren Sie nicht – teilen Sie die PDF direkt oder verwenden Sie separat eine SVG-Version des Logos